Studentenjobs

Der Coronavirus trifft die Studenten (insofern sie gesund bleiben) auf doppelte Weise: Studium und Job sind beeinträchtigt.

Der Sommer steht vor der Tür und niemand kann im Moment sicher sagen, wie dieser arbeitsmäßig aussehen wird. Auch die Studenten sind von dieser Coronakrise betroffen und stellen sich so manche Fragen, auf die wir versuchen, eine Antwort zu geben.  

Wenn Sie einen Studentenjob haben und Ihr Unternehmen muss aufgrund der Coronakrise schließen, haben sie dann Anspruch auf eine Entschädigung? 

Laut den Angaben des Arbeitsamtes können Studenten im Vollzeitstudium nicht in Kurzarbeit versetzt werden (außer während den Monaten Juli, August und September nach Abschluss des Studiums, insofern sie noch durch einen Studentenvertrag gebunden sind).  

Ist sich die CSC der schwierigen Lage der Studenten bewusst? 

Lohnempfänger sind glücklicherweise durch die Sozialversicherung geschützt, was sie zur Kurzarbeit berechtigt, aber jobbende Studenten können diesen Schutz nicht in Anspruch nehmen, weil sie keinen Zugang zur sozialen Sicherheit haben.

Mehr als ein Viertel der Studierenden ist auf einen Arbeitsplatz angewiesen, um ihre Ausbildung zu bezahlen oder ihre primären Bedürfnisse wie Nahrung oder Wohnraum zu decken. Ohne eine dringende Reaktion besteht die Gefahr, dass dieser Lohnverlust die ohnehin prekären Lebensbedingungen verschlechtert oder die Belastung ihrer Familien, die ebenfalls von der Coronaviruskrise betroffen sind, verschlimmert. Aus diesem Grund fordert die CSC gemeinsam mit Studenten- und Jugendorganisationen die Schaffung eines außergewöhnlichen Notfallfonds für jobbende Studenten.

Der Fonds sollte im Rahmen des Sozialdialogs eingerichtet werden und ausreichen, um bis zum Ende der vom Nationalen Sicherheitsrat verhängten Maßnahmen alle jobbenden Studenten zu entschädigen, die

  • aufgrund der Umsetzung der vom Nationalen Sicherheitsrat verhängten Maßnahmen nicht arbeiten konnten;
  • während der Umsetzung der vom Nationalen Sicherheitsrat verhängten Maßnahmen mindestens einen Tag in einem Unternehmen unter Vertrag standen.

Nach unseren Berechnungen sollte sich dieser Fonds auf 58 Mio. Euro belaufen, wenn sich die Anwendungsdauer der Maßnahmen des Nationalen Sicherheitsrates auf zwei Monate ausdehnt.

Mit diesem Fonds wollen sich unsere Organisationen auf eine solidarische, kollektive und konzertierte Lösung konzentrieren, um zu verhindern, dass diese Krise die Studenten und ihre Familien in eine Notlage stürzt!

Daher bitten wir Sie:

  • Die Online-Petition zu unterzeichnen
  • Diese E-Mail in Ihrem erweiterten Netzwerk zu verbreiten

Haben Sie finanzielle Schwierigkeiten? 

Studenten, die sich aufgrund des Verlusts ihres Arbeitsplatzes (Studentenjobs) in finanziellen Schwierigkeiten befinden, können sich an einen Sozialdienst (ÖSHZ ihrer Gemeinde) oder an ihre Bildungseinrichtung wenden.

Weitere Infos zu den Studentenjobs finden Sie auf unserer Webseite

 

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