Die CSC wird die nationale Demonstration gegen Rassismus am 21. März unterstützen und ihre Solidarität mit der Sardinen-Bewegung bezeugen.

Diese Bewegung entstand, als sich vier Freunde in Bologna im November 2019 dazu entschieden, eine Gegenveranstaltung zur Wahlkampfveranstaltung von Matteo Salvini (dem Neofaschismus nahe stehenden Führer der Lega-Partei) zu planen.  Über die sozialen Netzwerke versuchten sie, mindestens 6.000 Menschen auf der Piazza Maggiore zu versammeln und damit mehr Personen zusammenbringen, als die nur 5.750 Menschen fassende Stadthalle, in der Salvini am gleichen Abend Wahlpropaganda machte. Unter dem Slogan „6.000 Sardinen gegen Salvini“ folgten schließlich fast 15.000 Leute diesem Aufruf. Der Begriff „Sardinen“ geht auf die Absicht zurück, so viele Demonstranten zu versammeln, dass sie eng wie Sardinen beieinanderstehen. Seitdem haben sich Zehntausende Sardinen in engen Reihen auf den Plätzen der italienischen Großstädte zusammengefunden, um auf Salvinis Aufrufe und Beleidigungen durch Schweigen oder das Singen von "Bella Ciao" zu reagieren. Und das hat sich bereits ausgezahlt: Die Sardinen-Bewegung brachte eine beträchtliche Anzahl von Bürgern dazu, in der Emilia Romagna ihre Stimme abzugeben, was zu einem unerwarteten Sieg der Linken geführt hat. 

Auch in Belgien häufen sich rassistische Äußerungen und gefährden damit die Demokratie. Mit einer Politik der Ablehnung wird versucht, die Bevölkerung zu spalten. In diesem Zusammenhang und anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Rassendiskriminierung ermutigt die CSC euch, die Sardine in euch zu finden. Manchmal genügt eine einzige, um alle anderen aufzuwecken!

Treffpunkt am Samstag, den 21. März um 13 Uhr 30 am Nordbahnhof in Brüssel. 

Im Vorfeld wird die CSC auch in mehreren wallonischen Bahnhöfen Pendler dazu einzuladen, an der nationalen Veranstaltung teilzunehmen, indem sie Flyer und Sardinendosen verteilt. Diese Aktionen finden am 16. März in Mons, am 17. in Binche, am 18. in Namür und Lüttich, am 19. in La Louviére und am 20. März in Brüssel und Charleroi statt.

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