Beendigung des Leiharbeitsvertrages

Ein Leiharbeitsvertrag, bzw. ein Interimvertrag, ist ein befristeter Arbeitsvertrag.

Im Prinzip arbeiten Sie bis zum Vertragsende. Die Leiharbeitsagentur zahlt Ihren Lohn für die gearbeitete Periode. Es ist nicht möglich, einen Leiharbeitsvertrag einseitig und vorzeitig zu unterbrechen, außer in der Probezeit. Diese gilt nur für den ersten Vertrag und nicht wenn Sie von der gleichen Firma wieder eingestellt werden.

Sie können Ihren Leiharbeitsvertrag nur beenden, wenn beide Parteien – die Leiharbeitsagentur und der Leiharbeiter – damit einverstanden sind. Wenn Sie nicht mehr arbeiten, obschon Sie einen Vertrag unterzeichnet haben, kann die Leiharbeitsagentur eine Entschädigung von Ihnen verlangen, die dem Lohn entspricht, den Sie für die nicht gearbeiteten Tage erhalten hätten. Umgekehrt muss die Leiharbeitsagentur Ihnen Ihren Lohn für die gesamte Vertragsdauer zahlen, auch wenn sie Sie nicht mehr beschäftigt.   
Achtung, diese Regeln gelten nur, wenn beide Parteien einen Vertrag unterzeichnet haben. Ist dies nicht der Fall, steht es der Leiharbeitsagentur frei, Ihnen eine Beschäftigung anzubieten oder nicht, und Sie selbst bleiben frei, arbeiten zu gehen oder nicht. 
Wenn Sie schon arbeiteten bevor die Leiharbeitsagentur Ihnen einen Vertrag anbot, gelten die Regeln über die unbefristeten Arbeitsverträge. Daher haben Sie das Recht, weiterhin zu arbeiten bis die Leiharbeitsagentur den Vertrag mittels gewöhnlicher Kündigungsfristen auflöst. Wenn die Leiharbeitsagentur dies nicht tut, können Sie diese in Verzug setzen und eine Unterbrechungsentschädigung fordern.   
Am Ende Ihres Vertrages muss die Leiharbeitsagentur Ihnen ein C4 ausstellen (Kündigungsschreiben)  und eine Beschäftigungsbestätigung. Wenn Sie insgesamt mindestens 65 Tage oder 494 Stunden gearbeitet haben, erhalten Sie Anrecht auf eine Jahresendprämie. 

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