Der Einsatz der Haushaltshilfen hat sich gelohnt

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Seit November kämpfen die Beschäftigten im Sektor der Dienstleistungsschecks für eine legitime Lohnerhöhung. Mit 11,50 Euro Stundenlohn erhalten die 145.000 Arbeitnehmerinnen des Sektors einen der niedrigsten Löhne in Belgien. Wie nie zuvor haben sie sich daher mobilisiert, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben und sie zur Vernunft zu bringen. Am Montag, dem 3. Februar, zahlte sich ihr Einsatz aus: Gewerkschaften und Arbeitgeber haben ein Vorabkommen erzielt, das nun den Delegierten vorgelegt wird. 

Das Vereinbarungsprotokoll umfasst eine Erhöhung der Bruttolöhne um 0,8 Prozent ab dem 1. Januar 2020. Vorgesehen sind zudem ein Geschenkgutschein von 20 Euro, eine Unkostenvergütung für zuhause arbeitende Büglerinnen, Förderprämien bezüglich Elternurlaub und der Betreuung von Pflegebedürftigen sowie eine Reihe von qualitativen Maßnahmen, die die Machbarkeit der Arbeit verbessern sollen.

 

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