Super Maria schlägt zurück ⚔️
Anlässlich des Internationalen Tags der Frauenrechte am 8. März starten die CSC-Frauen ihre neue Kampagne.Die Rechte der Arbeitnehmerinnen werden zunehmend angegriffen. Die Flexibilisierung der Arbeit bedeutet für viele: prekäre Verträge, niedrige Löhne und unvorhersehbare Arbeitszeiten. Der Zugang zur Rente wird eingeschränkt und unsere Arbeitsbedingungen verschlechtern sich. Dies ist eine katastrophale Politik, die die sozialen Rechte untergräbt und die Ungleichheiten verstärkt. Dabei gibt es Alternativen!
Machen Sie mit, und nutzen Sie unser Kampagnenmaterial:
Führen Sie Aktionen in Ihrem Unternehmen durch, machen Sie andere auf die Auswirkungen der Arbeit auf die Gesundheit von Frauen aufmerksam und helfen Sie uns, dass so viele wie möglich an der Aktion am 8. März teilnehmen!
Nehmen Sie mit uns an der Kundgebung vom 8. März teil!
Wir erwarten Sie ab 11 Uhr, um an den Aktivitäten und Reden im Gemeinschaftsdorf teilzunehmen. Der Weltmarsch beginnt um 14 Uhr!
Gemeinsam sind wir stärker!
Welche sind unsere Forderungen?
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Zugängliche Urlaubssysteme für eine ausgewogene Work-Life-Balance
Zugängliche und ausreichend bezahlte Urlaubssysteme sind unerlässlich, da Frauen heute häufiger durch restriktive Bedingungen, unzureichendes Einkommen und komplexe Verfahren daran gehindert werden, sich die notwendige Auszeit zu nehmen. Infolgedessen geben alleinerziehende Mütter vorübergehend ihre Arbeit auf, was sich negativ auf ihr Einkommen, ihre Gesundheit und ihre Karriere auswirkt. Ein inklusives System, das Urlaub für alle ermöglicht – unabhängig von Status, Sektor oder Einkommen – verhindert, dass Pflegezeiten zu finanziellen Nachteilen führen. Durch die Stärkung der Urlaubsansprüche und deren gleichberechtigten Zugang werden die Pflegeaufgaben gerechter verteilt und strukturelle Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern abgebaut. Jeder hat das Recht auf ausreichend bezahlten Urlaub. -
Anerkennung der Kriterien für die Schwere der Arbeit
Die Anerkennung der Kriterien für die Schwere der Arbeit ist wichtig, da Frauen in körperlich und emotional anspruchsvollen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, dem Dienstleistungssektor und dem Handel überrepräsentiert sind. Eine Vollzeitbeschäftigung ist in diesen Bereichen oft nicht ohne Gesundheitsrisiken möglich, was Frauen dazu zwingt, Teilzeit zu arbeiten, was wiederum zu niedrigeren Löhnen und geringeren Renten führt. Durch die Anpassung der Vollzeitnorm und die angemessene Anerkennung der Beschwerlichkeit dieser Berufe stärken wir ihre Gesundheit, ihre Einkommenssicherheit und ihre Karriereaussichten. Auf diese Weise würde die Realität der Arbeit von Frauen endlich in der Politik berücksichtigt, was strukturelle Ungleichheiten verringern und zu einem System beitragen würde, das Diskriminierung bekämpft. -
Gerechte Rentenreform
Aufgrund struktureller Ungleichheiten arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit und übernehmen einen Großteil der unbezahlten Pflegearbeit, was heute zu einer Rentenlücke von 28 % führt. Das derzeitige System benachteiligt Pflegezeiten und Teilzeitarbeit, wodurch Frauen im späteren Leben finanziell unverhältnismäßig stark benachteiligt sind. Eine gerechte Rentenreform ist daher ebenso entscheidend wie eine bessere Anerkennung von Teilzeitarbeit und die Beibehaltung der Gleichstellung von Zeitkredit und thematischem Urlaub. -
Planbare Arbeitszeiten, damit Arbeit, Pflege und Privatleben miteinander vereinbar sind
Planbare Arbeitszeiten sind wichtig, weil Frauen heute eher Teilzeit arbeiten, in unsicheren Jobs und mit unvorhersehbaren Arbeitszeiten, was ihr Einkommen, ihre Gesundheit und ihre Karrierechancen beeinträchtigt. Die Unsicherheit bezüglich der Arbeitszeiten macht es fast unmöglich, Arbeit, Pflege und Privatleben unter einen Hut zu bringen, und erhöht den Stress und die finanzielle Unsicherheit. Indem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Recht auf Stabilität und Klarheit bei ihrer Planung erhalten, wird die Verhandlungsmacht von Frauen gestärkt, die Prekarität verringert und Teilzeitarbeit weniger aufgezwungen. Dies schafft einen gerechteren Arbeitsmarkt, auf dem die strukturelle Ungleichheit zwischen den Geschlechtern nicht mehr verstärkt, sondern verringert wird. -
Kollektive Arbeitszeitverkürzung
Die Verkürzung der Arbeitszeit und 25 bezahlte Feiertage ohne Einkommensverlust sind wichtige Maßnahmen, da sie strukturelle Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt verringern. Heute haben viele Frauen aufgrund der Arbeitsorganisation Teilzeit- oder prekäre Arbeitsplätze, was schwerwiegende Folgen für ihre Löhne, ihre Gesundheit und ihre Renten hat. Durch die Verkürzung der Arbeitszeit für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird die Vollzeitnorm realistischer und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für alle einfacher. Dies stärkt die wirtschaftliche Situation von Frauen, verringert die Abhängigkeit von Teilzeitarbeit und verhindert, dass sich Ungleichheiten weiter verfestigen. Auf diese Weise trägt es zu einem gerechteren System mit weniger geschlechtsspezifischer Diskriminierung bei.
