Wiedereingliederung nach einer Langzeitkrankheit
Dieser Wiedereingliederungsprozess zielt darauf ab, dass Sie die Arbeit in Ihrem Unternehmen wieder aufnehmen können über eine angepasste Arbeit.

Der Wiedereingliederungsprozess
Niemand ist sicher vor einem schlimmen Unfall, einer Krankheit, einer Operation... Danach ist eine Erholungszeit zuhause notwendig. Wenn Ihre Gesundheit es wieder zulässt, können Sie Ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Zur Wiedereingliederung ins Unternehmen bestehen zwei Wege:
- der Wiedereingliederungsprozess
- und der "Weg zurück zur Arbeit".
Der Wiedereingliederungsprozess
Entdecken Sie nachstehend alles Wissenswerte über den Eingliederungsprozess, was sich seit dem 1. Januar 2026 geändert hat und wie die CSC Sie begleiten kann.
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Was ist "Wiedereingliederung" und wer ist betroffen?
Wenn Sie einen Arbeitsvertrag haben und arbeitsunfähig sind, können Sie ein Wiedereingliederungsverfahren beantragen. Dies soll es Ihnen ermöglichen, wieder in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Institution zu arbeiten, indem Ihre Arbeit, Ihr Arbeitsplatz oder Sonstiges angepasst wird. Ihr Arbeitgeber kann unter bestimmten Voraussetzungen auch die Einleitung eines Wiedereingliederungsverfahrens verlangen.
Achtung: Es gibt andere, weniger "formelle" Mittel als den Wiedereingliederungsprozess, um Wege zur Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz zu finden.
Genauere Informationen finden Sie auf dieser Seite. Sie können sich auch von Ihrem CSC-Vertreter in Ihrem Unternehmen beraten lassen.
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Bewertung des Arbeitspotenzials
Zwischen 8 Wochen und 6 Monaten ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit muss der Arbeitgeber den Arbeitsarzt beauftragen, das „Arbeitspotenzial des erkrankten Arbeitnehmers“ zu bewerten (ausgenommen Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten). Dabei beurteilt der Arbeitsarzt, ob die betroffene Person zu diesem Zeitpunkt in der Lage ist, die Arbeit wieder aufzunehmen, gegebenenfalls mit Anpassungen. Dies erfolgt anhand eines Fragebogens, der vom erkrankten Arbeitnehmer auszufüllen ist.
- Kommt der Arbeitsarzt zu dem Schluss, dass ein Arbeitspotenzial besteht, ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, spätestens sechs Monate nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit ein Wiedereingliederungsverfahren einzuleiten.
- Stellt der Arbeitsarzt hingegen fest, dass kein Arbeitspotenzial besteht, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, nach sechs Monaten Arbeitsunfähigkeit ein Wiedereingliederungsverfahren zu beantragen. Eine negative Bewertung des Arbeitspotenzials hat keine direkten Folgen für den betroffenen Arbeitnehmer.
Für Arbeitnehmer, die bereits vor dem 1. Januar 2026 arbeitsunfähig waren, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, nach sechs Monaten Arbeitsunfähigkeit ein Wiedereingliederungsverfahren einzuleiten. Möchte er dennoch ein solches Verfahren starten, muss er zuvor den Arbeitsarzt mit einer Bewertung des Arbeitspotenzials beauftragen.
Es sind keine Sanktionen vorgesehen, falls der erkrankte Arbeitnehmer den Fragebogen zur Bewertung des Arbeitspotenzials nicht ausfüllt. Der Arbeitgeber wird darüber informiert.
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Wiedereingliederung: Erste Informationen nach 4 Wochen Arbeitsunfähigkeit
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Arbeitsmedizin zu informieren, wenn einer seiner Arbeitnehmer 4 Wochen lang arbeitsunfähig ist. Der Arbeitsmediziner wird sich dann mit dem Arbeitnehmer in Verbindung setzen, um ihn über die verschiedenen Möglichkeiten der Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz zu informieren, die ihm zur Verfügung stehen. Dieser Kontakt ist rein informativ: Er ist nicht bindend und erfordert keine Reaktion des Arbeitnehmers.
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1. Etappe der Wiedereingliederung: Beginn des Prozesses
Nur der Arbeitsmediziner kann einen Wiedereingliederungsprozess einleiten. Er tut dies jedoch nicht von sich aus. Es gibt 2 Möglichkeiten:
- Auf Antrag des Arbeitnehmers: Er kann, wenn er dies wünscht, ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit seinen Arbeitsmediziner auffordern, ein Wiedereingliederungsverfahren einzuleiten. Der Arbeitnehmer kann auch seinen behandelnden Arzt bitten, dies für ihn zu tun.
- Auf Antrag des Arbeitgebers: Im Falle einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit kann der Arbeitgeber den Beginn eines Wiedereingliederungsverfahrens ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers verlangen. Im Falle einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit ist er gezwungen, mindestens 3 ununterbrochene Monate der Arbeitsunfähigkeit abzuwarten.
Der Arbeitnehmer erhält dann eine arbeitsmedizinische Einladung zu einer Wiedereingliederungsuntersuchung beim Arbeitsmediziner. Im Falle von 3 aufeinanderfolgenden Weigerungen des Arbeitnehmers, auf Einladung des Arbeitsmediziners zu erscheinen, endet der Wiedereingliederungsprozess. Der Arbeitsmediziner informiert dann die Krankenkasse, dass der Wiedereingliederungsprozess beendet ist, nachdem sich der Arbeitnehmer geweigert hat, an der Wiedereingliederungsuntersuchung teilzunehmen. Der Vertrauensarzt der Krankenkasse könnte dann entscheiden, einen Weg "zurück an einen Arbeitsplatz" zu beginnen.
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2. Etappe der Wiedereingliederung: Beurteilung der Wiedereingliederung
Spätestens 49 Kalendertage nach dem Antrag auf Einleitung des Wiedereingliederungsverfahrens muss der Arbeitsmediziner:
- den Arbeitnehmer und seinen Arbeitsplatz untersucht haben;
- gegebenenfalls mit Zustimmung des Arbeitnehmers andere Sachverständige (z. B. den behandelnden Arzt, Ergonomen usw.) konsultiert haben;
- den Arbeitgeber konsultiert haben, wenn der Arbeitnehmer dies ausdrücklich verlangt hat;
- seine Entscheidung getroffen haben.
In seiner Entscheidung beurteilt der Arbeitsmediziner, ob der Arbeitnehmer (aus medizinischer Sicht) in der Lage ist, die "vereinbarte Arbeit" (d.h. seine Arbeit unter den gleichen Bedingungen wie vor seiner Arbeitsunfähigkeit) wieder zu verrichten. Der Arbeitsmediziner hat die Wahl zwischen 3 verschiedenen Entscheidungen:
- Entscheidung A: Der Arbeitnehmer wird schließlich in der Lage sein, an den vereinbarten Arbeitsplatz zurückzukehren und kann in der Zwischenzeit vorbehaltlich der Anpassung(en) (abhängig von den Bedingungen und Verfahren, die vom Arbeitsmediziner auf der Grundlage des Gesundheitszustands des Arbeitnehmers festgelegt werden) an seinen Arbeitsplatz zurückkehren.
- Entscheidung B: Der Arbeitnehmer ist für die vereinbarte Arbeit defintiv ungeeignet. Er wird daher nie wieder in der Lage sein, unter den gleichen Bedingungen wie vor der Arbeitsunfähigkeit an seinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Der Arbeitsmediziner muss diese Entscheidung in der Gesundheitsakte des Arbeitnehmers begründen. Er muss auch die Bedingungen aufführen, unter denen der Arbeitnehmer an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann (mit Anpassung(en)). Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, gegen diese Entscheidung über die endgültige Arbeitsunfähigkeit Berufung einzulegen.
- Entscheidung C: Aus medizinischen Gründen ist der Arbeitsmediziner der Ansicht, dass er keine Entscheidung treffen kann. Der Wiedereingliederungsprozess endet dann, der Arbeitnehmer bleibt gemäß den Bedingungen seines ärztlichen Attests arbeitsunfähig. Der Arbeitsmediziner informiert dann die Krankenkasse, dass der Wiedereingliederungsprozess nach einer Entscheidung C beendet ist. Während der 3 Monate nach Entscheidung C kann vom Arbeitsmediziner kein neuer Wiedereingliederungsantrag angenommen werden.
Möglichkeit der Berufung gegen die Entscheidung B (definitive Arbeitsunfähigkeit)
Wenn der Arbeitsmediziner im Rahmen des Wiedereingliederungsprozesses die Entscheidung B trifft, gibt das Gesetz dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, diese Entscheidung durch eine per Einschreiben versandte Berufung anzufechten. Der Arbeitnehmer hat dafür 21 Kalendertage Zeit. Wir empfehlen ihm, sich so schnell wie möglich mit dem juristischen Dienst der CSC in Verbindung zu setzen, der ihn in diesem Prozess unterstützen kann. Während der Beschwerdefrist wird der Wiedereingliederungsprozess unterbrochen (der Arbeitnehmer bleibt somit arbeitsunfähig).
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3. Etappe der Wiedereingliederung: Konzertierung und Vorbereitung eines Wiedereingliederungsplanes
Um einen Wiedereingliederungsplan zu erstellen, konsultiert der Arbeitgeber den Arbeitnehmer und den Arbeitsmediziner sowie gegebenenfalls andere Personen, die zum Erfolg des Wiedereingliederungsprozesses beitragen können (Personalabteilung, Forem usw.). Der Arbeitnehmer hat das Recht zu verlangen, von einem Arbeitnehmervertreter begleitet zu werden.
Nach der Entscheidung des Arbeitsmediziners hat der Arbeitgeber 63 Kalendertage Zeit, um einen Wiedereingliederungsplan für den Fall der Entscheidung A und 6 Monate für den Fall der Entscheidung B vorzuschlagen (siehe Etappe 2).
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4. Etappe der Wiedereingliederung: der Wiedereingliederungsplan des Arbeitgebers
Am Ende der Konsultationsphase (Schritt 3) hat der Arbeitgeber zwei Möglichkeiten:
- Entweder gibt es eine angepasste oder eine andere mögliche Arbeit, die den Bedingungen und Modalitäten des Arbeitsmediziners entspricht. Der Arbeitgeber unterbreitet dem Arbeitnehmer dann einen Vorschlag für einen Wiedereingliederungsplan mit allen erforderlichen Erläuterungen.
- Oder es gibt keine passende Arbeit oder eine andere mögliche Arbeit im Unternehmen. Der Arbeitgeber muss dann in seinem Bericht begründen, warum er keinen Wiedereingliederungsplan vorgeschlagen hat.
Das Gesetz sieht vor, dass der Arbeitgeber die konkreten Möglichkeiten einer angepassten Arbeit ernsthaft in Betracht ziehen muss, wobei er so weit wie möglich nicht nur das berücksichtigt, was der Arbeitsmediziner festgelegt hat, sondern auch den kollektiven Rahmen für die Wiedereingliederung (der im AGS erörtert wurde). Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass der Arbeitnehmer Anspruch auf angemessene Vorkehrungen für Menschen mit Behinderungen hat. Wenn der Arbeitnehmer der Ansicht ist, dass der Arbeitgeber seinen gesetzlichen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist, empfehlen wir ihm, dies unverzüglich einem CSC-Gewerkschaftsvertreter in seinem Unternehmen und/oder dem juristischen Dienst der CSC zu melden.
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5. Etappe: die Ausführung des Wiedereingliederungsplanes
Der Wiedereingliederungsplan kann verschiedene Arten von Maßnahmen enthalten (abhängig von der Situation des betroffenen Arbeitnehmers). Hier finden Sie Beispiele für mögliche Maßnahmen in einem Wiedereingliederungsplan. Er kann auch vorübergehend (Entscheidung A) oder endgültig (Entscheidung B) sein. In jedem Fall sollte die Dauer des Wiedereingliederungsplanes erwähnt werden.
Der Arbeitnehmer hat dann 14 Kalendertage Zeit, um den Plan anzunehmen oder abzulehnen. Lehnt der Arbeitnehmer den Wiedereingliederungsplan ab, muss er dies begründen. Reagiert der Arbeitnehmer nach Ablauf der 14-tägigen Frist nicht, muss der Arbeitgeber seinen Wiedereingliederungsplan erneut vorschlagen. Weigert sich der Arbeitnehmer oder reagiert er zum zweiten Mal nicht, endet der Wiedereingliederungsprozess. Der Arbeitsmediziner informiert dann die Krankenkasse, dass der Wiedereingliederungsprozess beendet ist, weil der Arbeitnehmer nicht reagiert oder den vom Arbeitgeber vorgeschlagenen Wiedereingliederungsplan abgelehnt hat. Der Vertrauensarzt der Krankenkasse könnte dann entscheiden, einen „Weg zurück zu einem Arbeitsplatz“ zu beginnen.
Wenn der Arbeitnehmer den Wiedereingliederungsplan akzeptiert, nimmt er seinen Lauf und der Wiedereingliederungsprozess als solcher endet. Es ist zu beachten, dass es durchaus möglich ist, vorübergehend oder dauerhaft unter (teilweise) Beibehaltung der Arbeitsunfähigkeitsleistung (z.B. bei einer medizinischen Halbzeitbeschäftigung) wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Weitere Informationen finden Sie auf der CSC-Website oder auf der INAMI-Website). Selbstverständlich hat der Arbeitnehmer immer die Möglichkeit, eine spontane Konsultation mit dem Arbeitsmediziner zu beantragen, wenn er die Notwendigkeit verspürt. Der Plan kann erforderlichenfalls neu bewertet und angepasst werden. Wenn der Wiedereingliederungsplan eine vorübergehende angepasste Arbeit vorsieht (Entscheidung A), kehrt der Arbeitnehmer zu der am Ende des Wiedereingliederungsplans vereinbarten Arbeit zurück.
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Kann ich wegen höherer Gewalt aus medizinischen Gründen entlassen werden, wenn der Wiedereingliederungsprozess nicht funktioniert?
Nein! Das Verfahren zur Entlassung wegen höherer Gewalt aus medizinischen Gründen ist ein völlig anderes Verfahren als das Wiedereingliederungsverfahren.
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Ist der Wiedereingliederungsprozess verpflichtend?
Nein! Der Arbeitnehmer ist nicht gesetzlich verpflichtet, um jeden Preis die Möglichkeiten einer Rückkehr an den Arbeitsplatz vor dem Ende seiner Arbeitsunfähigkeit auszuloten. Wenn also der Arbeitgeber keinen Antrag auf Einleitung des Wiedereingliederungsverfahrens stellt und der Arbeitnehmer diesen Antrag auch nicht stellen möchte, bleibt er bis zum Ende seines Attestes arbeitsunfähig.
Es könnte sein, dass die Krankenkasse entscheidet, dass der Arbeitnehmer keine Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit mehr in Anspruch nehmen kann, obwohl er immer noch arbeitsunfähig ist. Wenn diese Situation eintritt, empfehlen wir dem Arbeitnehmer, sich an den juristischen Dienst der CSC zu wenden, der möglicherweise diese Entscheidung der Krankenkasse anfechten kann.
Der Weg zurück zur Arbeit
Entdecken Sie nachstehend alles Wissenswerte über den Weg zurück zur Arbeit.
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Wer kann vom "Weg zurück zur Arbeit" betroffen sein?
Jeder Arbeitnehmer, ob mit oder ohne Vertrag, kann sich auf den Weg zurück zur Arbeit machen. Dafür gibt es zwei Voraussetzungen:
- Arbeitsunfähig sein
- noch über ausreichende körperliche und/oder geistige Fähigkeiten für eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt verfügen (auch "Restfähigkeit" genannt). Dieser Punkt wird vom Arzt der Krankenkasse beurteilt (siehe unten im Punkt "Beginn des Weges zurück zur Arbeit").
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Wer kann den Beginn eines „Weges zurück zur Arbeit“ beantragen?
- Der Arzt der Krankenkasse (= Vertrauensarzt) kontaktiert nach ärztlicher Untersuchung den Koordinator zur Arbeitswiederaufnahme.
- Der Arbeitnehmer kann sich selbst an den Koordinator zur Arbeitswiederaufnahme wenden.
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Die Rolle des Return-to-work-Koordinators
Der Return-to-work-Koordinator ist dafür verantwortlich, Sie bei der Rückkehr an einen Arbeitsplatz (oder an eine Ausbildung) zu beraten. Seine Aufgabe ist es, Sie über die verschiedenen Möglichkeiten der beruflichen (Wieder-)Eingliederung zu informieren und Sie auf dem Weg zurück in den Beruf zu begleiten. Er kann sich beispielsweise ans Forem (Wallonien), an Actiris (Brüssel), an den VDAB (Flandern) oder an das ADG (Arbeitsamt der DG) wenden, um Bildungsangebote zu prüfen, die zu Ihnen passen könnten.
Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass diese Funktion geschaffen wurde, um die Arbeitswiederaufnahmen zu maximieren. Der Return-to-work-Koordinator wird sein Bestes tun, um Sie wieder in die Berufswelt zu integrieren...
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Beginn eines „Weges zurück zur Arbeit“
Alle Details zum Verfahren für den Start eines Weges zurück zur Arbeit finden Sie unter "Wie beginnt Ihr Weg zurück zur Arbeit" auf der INAMI-Website (in Französisch).
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Welche Sanktionen gibt es?
Die CSC hat sich stets energisch gegen jede Form von Sanktionen gegen arbeitsunfähige Arbeitnehmer ausgesprochen. Dennoch hat die Regierung beschlossen, ein Sanktionssystem einzuführen, insbesondere gegen Arbeitnehmer.
Wir weisen Sie daher auf Folgendes hin:
- Im Rahmen des Weges zurück in den Beruf erhalten Sie einen Fragebogen, den Sie 10 Wochen nach Beginn Ihrer Arbeitsunfähigkeit ausfüllen müssen. Dazu haben Sie maximal 2 Wochen Zeit. Aufgrund Ihrer Antworten auf dem Fragebogen und Ihrer Krankenakte kann der Arzt der Krankenkasse entscheiden, den Koordinator zur Arbeitswiederaufnahme zu bitten, einen Weg zurück in den Beruf anzutreten. Wenn Sie den Fragebogen der Krankenkasse nicht beantworten, riskieren Sie eine Geldstrafe: -2,5 % Ihrer Gesundheitsleistungen (bis Sie den ausgefüllten Fragebogen an die Krankenkasse zurücksenden).
- Wenn der Arzt der Krankenkasse aufgrund der Analyse Ihrer Antworten auf dem Fragebogen und Ihrer Krankenakte der Auffassung ist, dass es nicht angebracht ist, den Weg zurück an den Arbeitsplatz anzutreten, bleiben Sie arbeitsunfähig und können weiterhin von Ihrem Krankengeld profitieren. Der Arzt der Krankenkasse kann Ihre Akte später erneut bewerten.
- Wenn der Arzt der Krankenkasse beschließt, den Koordinator zur Arbeitswiederaufnahme zu bitten, einen Weg zur Arbeitswiederaufnahme einzuleiten, erhalten Sie von diesem eine Vorladung (frühestens ab dem 4. Monat Ihrer Arbeitsunfähigkeit). Wenn Sie dieser Vorladung ohne "triftigen Grund" nicht folgen, werden Sie sanktioniert: -2,5 % Ihres Krankengeldes (bis Sie positiv auf die Vorladung reagieren).
