In den 1950er Jahren gehörte die CSC zu den Urhebern der europäischen Gewerkschaftsbewegung. Diese entwickelte sich nach und nach zum heutigen Europäischen Gesamtverband der Gewerkschaften (EGB oder ETUC).

Seine Prioritäten sind:

  • die Konzertierung und Vernetzung
  • der Aufbau eines sozialen Europas
  • der EGB als Plattform der Veränderung

Konzertierung und Vernetzung 

Wenn wir alle europäischen Arbeitnehmer vertreten wollen, müssen wir aus dem EGB und seinen Berufsverbänden den Eckstein des sozialen Gegengewichts in der EU machen. Die CSC beteiligt sich aktiv an der sozialen Konzertierung in den Instanzen des EGB und an den paritätischen Versammlungen der Sozialpartner.   

Aufbau eines sozialen Europas

Seit dem Vertrag von Maastricht (1992) und der europäischen Richtlinie über die Information und Konsultierung der Arbeitnehmer in transnationalen Unternehmen hat der EGB eine noch wichtigere Rolle zu spielen.  

Beide Dokumente sind wichtige Schritte hin zu einem sozialeren Europa. Die Richtlinie führte zur Einrichtung europäischer Betriebsräte. Der Vertrag garantiert die Konsultierung der Sozialpartner über jedes Vorprojekt eines europäischen Gesetzes und jede Initiative im Bereich der Sozialpolitik. 

Sowohl der EGB als europäische Gewerkschaftsorganisation als auch die Arbeitgeberorganisationen (BusinessEurope, CEEP und SMEunited) sind daher am Entscheidungsprozess beteiligt. Sie haben auch die Macht, europäische Kollektivabkommen zu verhandeln. 

Eine Plattform zur Veränderung 

Innerhalb der Europäischen Union möchte der EGB sich als eine Plattform der Veränderung präsentieren. Mit den anderen Mitgliedsorganisationen des EGB bemüht sich die CSC, das nachhaltige Wachstum, die Qualität der Beschäftigung und mehr soziale Gerechtigkeit ganz oben auf die europäische Tagesordnung zu setzen.  

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