Wer zahlt die Kosten?

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Im Rahmen des strukturellen Homeoffice muss der Arbeitgeber die für Homeoffice notwendige Ausstattung bereitstellen, installieren und warten. Er trägt die mit dem Homeoffice verbundenen Anschluss- und Kommunikationskosten. Nutzt der Arbeitnehmer seine eigenen Geräte, trägt der Arbeitgeber die Kosten für die Installation von Computerprogrammen, die laufenden Kosten sowie die Kosten für Abschreibung und Wartung. Hinsichtlich der sonstigen Kosten besteht keine Verpflichtung des Arbeitgebers zu intervenieren.

Auf der Grundlage verschiedener Beschlüsse des FÖD Finanzen erlaubt das LSS (Landesamt für Soziale Sicherheit) dem Arbeitgeber die Zahlung einer Entschädigung für Bürokosten (Kosten für die Einrichtung eines Büros, Heizung, Strom, Wartung, kleine Büroausstattung usw.) bis zu einem Höchstbetrag von 129,48 Euro. Zu diesem Betrag kommt eine Pauschale von 20 €/Monat für die berufliche Nutzung des eigenen Informatiksystems (PC oder Laptop, Drucker, ...) und ebenfalls eine Pauschale von 20 €/Monat für die berufliche Nutzung des Internetanschlusses. Schließlich können auch 20 €/Monat zur Deckung sonstiger Ausgaben (Telefon, Anschaffung eines Druckers, Scanners, Headsets, ...) aufgrund eines Nachweises der tatsächlichen Kosten erstattet werden.

Das LSS akzeptiert eine Zahlung von 129,48 €/Monat nur für die Arbeitnehmer, die regelmäßig von zu Hause aus arbeiten. Dies gilt also nicht für gelegentliches Homeoffice.



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