Geburtsurlaub

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Sie werden Vater nach dem 1. Januar 2021? Dann erhalten Sie 15 Tage Vaterschaftsurlaub.

Ihre Frau oder Partnerin hat gerade entbunden? In diesem Fall haben Sie Anspruch auf fünfzehn Urlaubstage nach der Geburt Ihres Kindes. Jeder Arbeitnehmer kann dieses Recht beanspruchen, sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitbeschäftigte. Zuvor wurde dieser Geburtsurlaub als Vaterschaftsurlaub bezeichnet.

Dauer, Form und Bedingungen

Als Vater oder Ehegatte der Mutter haben Sie Anspruch auf fünfzehn Tage Geburtsurlaub.

  • Sie können diese Tage frei innerhalb von vier Monaten nach der Geburt nehmen. Sie müssen also nicht fünfzehn Tage nehmen.
  • Sie müssen auch nicht die fünfzehn Tage auf einmal nehmen. Sie können diese auf die vier Monate nach der Geburt verteilen.
  • Der Tag der Geburt gilt als erster Tag dieser vier Monate.

Wie stelle ich den Antrag?

Sie müssen bei Ihrem Arbeitgeber einen Antrag auf Geburtsurlaub stellen. Sie müssen ihn zuerst über Ihre Situation informieren. Wenn der Name des Vaters oder des Co-Elternteils auf der Geburtsurkunde erscheint, reicht dieses Dokument aus, um den Antrag zu stellen.

Lohn und Entschädigung

Zurzeit steht noch nicht fest, wie die Entschädigung aufgeteilt wird. Bisher ist es so: In den ersten drei Tagen wird Ihr voller Lohn vom Arbeitgeber bezahlt. Für die anderen sieben Tage erhalten Sie eine Entschädigung von der Krankenkasse. Diese Entschädigung entspricht 82 % Ihres maximalen Bruttolohnes.

Um diese Vorteile zu erhalten, müssen Sie einen Antrag bei der Krankenkasse stellen. Die meisten Krankenkassen haben dafür Standardformulare. Ihre Krankenkasse kontaktiert dann Ihren Arbeitgeber, um die richtigen Lohninformationen zu erhalten.

Gut zu wissen

Wenn Sie Ihr Recht auf Geburtsurlaub geltend machen, sind Sie vor Kündigung geschützt. Ihr Arbeitgeber kann den Arbeitsvertrag während einer Periode, die zum Zeitpunkt der schriftlichen Mitteilung des Geburtsurlaubs beginnt und drei Monate nach dieser Benachrichtigung endet, nicht einseitig beenden, es sei denn aus einem Grund, der nichts mit dem Geburtsurlaub zu tun hat.

Ab dem Jahr 2023 erhält der Vater 20 Tage Geburtsurlaub. 

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